Category: am Rechner
Posted by: Auge
Der Browser Firefox bietet mit der Suchzeile, die sich rechts neben der Adresseingabezeile des Browsers befindet, ein individuell anpassbares Werkzeug, um Suchanfragen bei den unterschiedlichsten Informationsanbietern auszulösen. Das ist nun kein Alleinstellungsmerkmal des Firefox, da es aber um ein Addon für den Selbigen geht, bleiben hier andere Browser unerwähnt.
Die Suchplugins sind im Open-Search-Format geschrieben. Open Search ist unter Anderem ein XML-Dialekt, es ist also möglich, nur mit einem Texteditor bewaffnet, eigene Plugins zu schreiben. Es gibt aber auch verschiedene Archive, aus denen man sich bedienen kann, um seine Liste zu ergänzen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Suchplugins zu benutzen. Einerseits kann man seine Anfrage in das Eingabefeld eintragen, das gewünschte Plugin auswählen und die Suche starten, andererseits ist da das Kontextmenü, womit wir (langsam aber sicher) bei meiner Empfehlung ankommen.

Das Kontextmenü bietet im Auslieferungszustand des Browsers die Möglichkeit, einen markierten Text mit dem momentan gewählten Suchmaschinenplugin als Suchbegriff zu nutzen. So weit, so schön, wenn ich bei der eingestellten Suche bleiben will. Um ein anderes Suchplugin über das Kontextmenü zu nutzen, muss ich das entsprechende Plugin in der Suchmaske auswählen.
Ja, das ist es tatsächlich. Nämlich spätestens dann, wenn man das Verhalten im Opera kennt. Dort lassen sich aus dem Kontextmenü heraus alle installierten Suchplugins nutzen. Nun ist aber Opera nicht gerade mein bevorzugter Browser, der Firefox gefällt mir doch besser. Dennoch schielte ich immer wieder – gerade wegen der erwähnten Funktionalität – mit etwas Neid dorthin ... zumindest bis gestern.
Da stolperte ich zufällig über das Firefox-Addon Context Search. Mir entrang sich ein unwillkürliches ha, das isses!; ja, so war das. Das Plugin eins-zwei-fix installiert, Browserneustart und das wars.

Ob ich nun zu einem Wort oder auch einem ganzen Textabschnitt eine von mehreren Suchmaschinen oder z.B. Wikipedia, einen Übersetzungsdienst oder die Suche einer ganz bestimmten Website befragen will; Textkopiert markiert, rechte Maustaste, Suchmaschine aus der Liste gewählt, klick und schon geht die Ergebnisseite – wegen der Einstellung in Tab Mix Plus zumindest bei mir – in einem anderen Browsertab auf.
Ja, so schön einfach kann es sein. Da stört mich die fehlende Übersetzung kein bisschen.
Die Suchplugins sind im Open-Search-Format geschrieben. Open Search ist unter Anderem ein XML-Dialekt, es ist also möglich, nur mit einem Texteditor bewaffnet, eigene Plugins zu schreiben. Es gibt aber auch verschiedene Archive, aus denen man sich bedienen kann, um seine Liste zu ergänzen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Suchplugins zu benutzen. Einerseits kann man seine Anfrage in das Eingabefeld eintragen, das gewünschte Plugin auswählen und die Suche starten, andererseits ist da das Kontextmenü, womit wir (langsam aber sicher) bei meiner Empfehlung ankommen.

Das Kontextmenü bietet im Auslieferungszustand des Browsers die Möglichkeit, einen markierten Text mit dem momentan gewählten Suchmaschinenplugin als Suchbegriff zu nutzen. So weit, so schön, wenn ich bei der eingestellten Suche bleiben will. Um ein anderes Suchplugin über das Kontextmenü zu nutzen, muss ich das entsprechende Plugin in der Suchmaske auswählen.
Das ist doof!
Ja, das ist es tatsächlich. Nämlich spätestens dann, wenn man das Verhalten im Opera kennt. Dort lassen sich aus dem Kontextmenü heraus alle installierten Suchplugins nutzen. Nun ist aber Opera nicht gerade mein bevorzugter Browser, der Firefox gefällt mir doch besser. Dennoch schielte ich immer wieder – gerade wegen der erwähnten Funktionalität – mit etwas Neid dorthin ... zumindest bis gestern.
Da stolperte ich zufällig über das Firefox-Addon Context Search. Mir entrang sich ein unwillkürliches ha, das isses!; ja, so war das. Das Plugin eins-zwei-fix installiert, Browserneustart und das wars.
So schön einfach kann das sein

Ob ich nun zu einem Wort oder auch einem ganzen Textabschnitt eine von mehreren Suchmaschinen oder z.B. Wikipedia, einen Übersetzungsdienst oder die Suche einer ganz bestimmten Website befragen will; Text
Ja, so schön einfach kann es sein. Da stört mich die fehlende Übersetzung kein bisschen.
Category: am Rechner
Posted by: Auge
Vor kurzem stand die Aufgabe vor mir, die Dateien, in denen die Daten einer MS SQL-Datenbank liegen, auf ein Wechsellaufwerk zu transferieren. Damit sollte ermöglicht werden, mit dem gleichen Datenbestand an verschiendenen Rechnern arbeiten zu können, ohne einen SQL-Server ins Netz zu bringen, den man von verschiedenen Orten aus erreichen kann.
Der Datenbankserver (SQL Server 2005 Express Edition) wurde von einem Programminstallationspaket mitgeliefert und automatisch auf dem selben Rechner installiert, auf dem auch das Programm läuft.
Ein Programm greift nicht direkt auf in einer Datenbank gelagerte Datenbestände zu, sondern überträgt diese Aufgabe dem Datenbankserver, der sie nach einer Anfrage ausführt und eventuell dabei ermittelte Datensätze an das Programm zurücküberträgt. Wir brauchen uns also nur mit dem Server auseinanderzusetzen.
Wir benutzen folgendes:
Nachdem das SQL Server Management Studio Express gestartet wurde, kann man eine Liste der Datenbanken einsehen. Dazu gehören die Systemdatenbanken und die Nutzerdatenbanken. Unter den Nutzerdatenbanken suchen wir diejenige, deren Dateien wir auf ein anderes Laufwerk verbringen wollen. Mit einem Rechtsklick auf den Namen der Datenbank erreichen wir über das Kontextmenü die Eigenschaften der Datenbank.
Unter dem Menüpunkt Dateien finden wir die Angaben, die wir zum Auffinden und Verschieben der Dateien benötigen. Dazu gehören der physikalische Pfad zu den Dateien, die Dateinamen selbst und deren logische Namen. Die logischen Namen kopieren wir in den Texteditor.
Wir kopieren nun die angegebenen Dateien an den neuen Speicherort. Den neuen Pfad samt Dateinamen notieren wir uns nun ebenfalls im Texteditor. Danach folgen wir den Angaben auf den Dokumentationsseiten von Microsoft.
Nehmen wir an, die Dateien
Im SQL Server Management Studio Express gibt es oben links einen Button namens Neue Abfrage, der ein Editorfenster innerhalb der Programmoberfläche öffnet. Dort werden wir die Abfragequeries eintragen. in der Funktionsleiste, in der sich auch der Button für Neue Abfrage befindet, gibt es auch den Button Abfrage ausführen. Mehr als diese beiden brauchen wir nicht.
Als erstes wird die zu verschiebende Datenbank Offline genommen. Dazu wird folgender SQL-Query benutzt.
Query in das Editorfeld eintragen und den Query ausführen. Unter dem Editorfeld gibt es einen Bereich mit Tabs, deren einer Meldungen heißt. Dort sollte sich die Nachricht finden, dass die Datenbank jetzt abgeschaltet ist.
Wir teilen dem Datenbankserver nun mit, welchen Datenbankdateien wir einen neuen Speicherort zuweisen. Auch das geschieht mit SQL-Queries, jeweils einer für jede zu verschiebende Datei.
... und ...
... ergeben nach ihrer Ausführung jeweils die Meldung, dass der Speicherort geändert wurde und beim nächsten Start der Datenbank dieser neue Speicherort verwendet wird. Sind alle Pfade geändert, wird die Datenbank neu gestartet.
Query eintragen und ausführen. Der Datenbankserver teilt nun mit, ob diese Operation von Erfolg gekrönt war. Ist, aus welchen Gründen auch immer, das neue Verzeichnis beispielsweise schreibgeschützt oder gar nicht vorhanden, scheitert das Starten der Datenbank und es hagelt entsprechende Fehlermeldungen und die Datenbank bleibt offline. Wurde die Datenbank online geschaltet, können wir im Reiter Dateien im Eigenschaftenfenster der Datenbank prüfen, in welchem Pfad die zur Datenbank gehörenden Dateien zu finden sind.
Stimmt nun alles, sind wir, bis auf das Löschen der Dateien am alten Speicherort, durch.
Der Datenbankserver (SQL Server 2005 Express Edition) wurde von einem Programminstallationspaket mitgeliefert und automatisch auf dem selben Rechner installiert, auf dem auch das Programm läuft.
Ein Programm greift nicht direkt auf in einer Datenbank gelagerte Datenbestände zu, sondern überträgt diese Aufgabe dem Datenbankserver, der sie nach einer Anfrage ausführt und eventuell dabei ermittelte Datensätze an das Programm zurücküberträgt. Wir brauchen uns also nur mit dem Server auseinanderzusetzen.
Zutatenliste
Wir benutzen folgendes:
- SQL Server Management Studio Express (wurde bei der fraglichen Installation nicht mitgeliefert).
- Die Beschreibung des Vorgangs auf den Dokumentationsseiten von Microsoft.
- Benutzername und Passwort, mit denen sich das Programm beim Datenbankserver anmeldet.
- Der Name der Datenbank, deren Dateien wir verschieben wollen.
- Eventuell einen Texteditor zum zwischenlagern diverser Informationen.
Vorgehen
Nachdem das SQL Server Management Studio Express gestartet wurde, kann man eine Liste der Datenbanken einsehen. Dazu gehören die Systemdatenbanken und die Nutzerdatenbanken. Unter den Nutzerdatenbanken suchen wir diejenige, deren Dateien wir auf ein anderes Laufwerk verbringen wollen. Mit einem Rechtsklick auf den Namen der Datenbank erreichen wir über das Kontextmenü die Eigenschaften der Datenbank.
Unter dem Menüpunkt Dateien finden wir die Angaben, die wir zum Auffinden und Verschieben der Dateien benötigen. Dazu gehören der physikalische Pfad zu den Dateien, die Dateinamen selbst und deren logische Namen. Die logischen Namen kopieren wir in den Texteditor.
Wir kopieren nun die angegebenen Dateien an den neuen Speicherort. Den neuen Pfad samt Dateinamen notieren wir uns nun ebenfalls im Texteditor. Danach folgen wir den Angaben auf den Dokumentationsseiten von Microsoft.
Nehmen wir an, die Dateien
dbdateiname.mdf und dbdateiname_log.ldf, deren logische Namen bis auf die Dateiendung gleichlautend sind, sollen nach F:\Pfad\zur\Datenbank\ verschoben werden. Dorthin kopiert haben wir sie schon, jetzt werden die Einstellungen des DB-Servers angepasst.Im SQL Server Management Studio Express gibt es oben links einen Button namens Neue Abfrage, der ein Editorfenster innerhalb der Programmoberfläche öffnet. Dort werden wir die Abfragequeries eintragen. in der Funktionsleiste, in der sich auch der Button für Neue Abfrage befindet, gibt es auch den Button Abfrage ausführen. Mehr als diese beiden brauchen wir nicht.
Als erstes wird die zu verschiebende Datenbank Offline genommen. Dazu wird folgender SQL-Query benutzt.
ALTER DATABASE datenbankname SET OFFLINEQuery in das Editorfeld eintragen und den Query ausführen. Unter dem Editorfeld gibt es einen Bereich mit Tabs, deren einer Meldungen heißt. Dort sollte sich die Nachricht finden, dass die Datenbank jetzt abgeschaltet ist.
Wir teilen dem Datenbankserver nun mit, welchen Datenbankdateien wir einen neuen Speicherort zuweisen. Auch das geschieht mit SQL-Queries, jeweils einer für jede zu verschiebende Datei.
ALTER DATABASE datenbankname MODIFY FILE ( NAME = dbdateiname, FILENAME = 'F:\Pfad\zur\Datenbank\dbdateiname.mdf' )... und ...
ALTER DATABASE datenbankname MODIFY FILE ( NAME = dbdateiname_log, FILENAME = 'F:\Pfad\zur\Datenbank\dbdateiname_log.ldf' )... ergeben nach ihrer Ausführung jeweils die Meldung, dass der Speicherort geändert wurde und beim nächsten Start der Datenbank dieser neue Speicherort verwendet wird. Sind alle Pfade geändert, wird die Datenbank neu gestartet.
ALTER DATABASE datenbankname SET ONLINEQuery eintragen und ausführen. Der Datenbankserver teilt nun mit, ob diese Operation von Erfolg gekrönt war. Ist, aus welchen Gründen auch immer, das neue Verzeichnis beispielsweise schreibgeschützt oder gar nicht vorhanden, scheitert das Starten der Datenbank und es hagelt entsprechende Fehlermeldungen und die Datenbank bleibt offline. Wurde die Datenbank online geschaltet, können wir im Reiter Dateien im Eigenschaftenfenster der Datenbank prüfen, in welchem Pfad die zur Datenbank gehörenden Dateien zu finden sind.
Stimmt nun alles, sind wir, bis auf das Löschen der Dateien am alten Speicherort, durch.