18/03: Neuer Balkankrieg?
Diesen Eintrag schrieb ich im Frühjahr 2001 unter dem Eindruck des Geplänkels der damaligen rot-grünen Bundesregierung wegen des aufkeimenden Bürgerkriegs in Mazedonien. Nachdem man 1999 im Kosovokrieg dabei war, sich aber in Sachen Diplomatie vornehm zurückhielt, als Russland den zweiten Tschetschenienkrieg begann, war zu vermuten, dass Deutschland alsbald in den nächsten Krieg ziehen würde.
Gibt es bald wieder Krieg auf dem Balkan? Die faktische Abspaltung des Kosovo von Serbien durch die NATO, inclusive der Einführung der D-Mark als offizielles Zahlungsmittel, hat den albanischen Bevölkerungsteil im Bestreben um Anschluß des Kosovo an Albanien bestärkt.
Nun tragen sie diesen Kampf nach Mazedonien und die ans Kosovo angrenzenden Gebiete Serbiens. Kämpfe, unter anderem in Tetovo, Flüchtlingstreks in das Landesinnere Mazedoniens undnach Serbiens, alles so oder so ähnlich schon mal gesehen. In Mazedonien wird die Armee mobilisiert, Serbien wird auf die Dauer auch nicht stillhalten. Das Resultat ist absehbar! Wie werden die selbsternannten Wächter der Freiheit diesmal reagieren?
Als es 1998/99 um den Kosovo ging, wurde mit Lügen und Halbwahrheiten versucht, die Öffentlichkeit in Kriegsstimmung zu bringen. Konzentrationslager wo keine waren, die Ausblendung der Tatsache, daß der Terror von beiden Seiten betrieben wurde, Erfolgsmeldungen, die sich später als falsch herausstellten, ja sogar gefälschte Bilder, um Kriegsoperationen, die dem Kriegsrecht widersprechen, zu vertuschen, nichts blieb uns, der Öffentlichkeit, erspart, um zu bewirken, daß wir JA sagen. Ja zu einem Krieg, der dem Völkerrecht zuwider lief, im Spezialfall Deutschland auch nationalem Recht.
Gespannt darf man sein, was der NATO-Führung wie auch der deutschen Regierung einfällt, um sich einzumischen oder sich herauszuhalten, wie im Falle Tschetscheniens, wo sich niemand so recht am "russischen Bären" die Finger verbrennen wollte.
Gibt es bald wieder Krieg auf dem Balkan? Die faktische Abspaltung des Kosovo von Serbien durch die NATO, inclusive der Einführung der D-Mark als offizielles Zahlungsmittel, hat den albanischen Bevölkerungsteil im Bestreben um Anschluß des Kosovo an Albanien bestärkt.
Nun tragen sie diesen Kampf nach Mazedonien und die ans Kosovo angrenzenden Gebiete Serbiens. Kämpfe, unter anderem in Tetovo, Flüchtlingstreks in das Landesinnere Mazedoniens und
Als es 1998/99 um den Kosovo ging, wurde mit Lügen und Halbwahrheiten versucht, die Öffentlichkeit in Kriegsstimmung zu bringen. Konzentrationslager wo keine waren, die Ausblendung der Tatsache, daß der Terror von beiden Seiten betrieben wurde, Erfolgsmeldungen, die sich später als falsch herausstellten, ja sogar gefälschte Bilder, um Kriegsoperationen, die dem Kriegsrecht widersprechen, zu vertuschen, nichts blieb uns, der Öffentlichkeit, erspart, um zu bewirken, daß wir JA sagen. Ja zu einem Krieg, der dem Völkerrecht zuwider lief, im Spezialfall Deutschland auch nationalem Recht.
Gespannt darf man sein, was der NATO-Führung wie auch der deutschen Regierung einfällt, um sich einzumischen oder sich herauszuhalten, wie im Falle Tschetscheniens, wo sich niemand so recht am "russischen Bären" die Finger verbrennen wollte.